themanagement.de

Home

Suche

Publikationen

Engl. Portal

Life-Links

Newsletter

 RMP

Über themanagement

Sitemap


 


Managementtools und Strategie: Die Pest(le)-Analyse

 
Send to a friend
Feedback
 
 

Die PEST(LE) Analyse

Die PEST oder PESTLE ist ein sinnvoller Ausgangspunkt für die Analyse der externen Umgebung des Unternehmens und der dort wirkenden Triebkräfte.

PESTLE steht für politische, wirtschaftliche (economical), sozio-kulturelle, technologische, rechtliche (legal) und ökologische (ecological) Einflussfaktoren. Über die Einbeziehung rechtlicher und ökologischer Faktoren findet man in der Literatur unterschiedliche Auffassungen. Sicherlich ist ihre Bedeutung von Branche zu Branche unterschiedlich. Sofern sie für die konkrete Situation von hoher Bedeutung sind, erscheint eine gesonderte Behandlung als L und E sinnvoll. In Branchen, in denen rechtliche und ökologische Faktoren von eher geringer Bedeutung sind, können sie vereinfachend den anderen Kategorien zugeordnet werden, etwa Gesetzgebung als politischer Faktor.

Man kann das Modell der PEST zur Analyse von einzelnen Unternehmen, Branchen oder ganzen Nationen heranziehen. Wichtig ist, dass stets nur externe Einflussfaktoren aufgenommen werden, auf die das Unternehmen bzw. die Branche keinen direkten Einfluss hat. Auf diese Weise bildet die PEST eine Zusammenfassung der Triebkräfte und der Makroumgebung. Sie zeigt auf, welche Einflussfaktoren in der Vergangenheit von besonderer Bedeutung waren, in welchem Umfang sich diese künftig verändern werden sowie welche Auswirkungen sich daraus auf das Unternehmen oder die gesamte Branche ergeben. 

Um wirklich aussagekräftige Erkenntnisse zu gewinnen, reicht es jedoch nicht aus, wenn man die PEST als bloße Auflistung von Einflussfaktoren ansieht. Sie ist vielmehr lediglich der Ausgangspunkt für weiterführende Analysen der externen Umgebung.

Beispielsweise kann man auf Basis der PEST verschiedene externe Triebkräfte für Veränderungen identifizieren. Das sind diejenigen Kräfte, die mit hoher Wahrscheinlichkeit die Strukturen von Branchen oder Märkten beeinflussen und ändern. Beispielsweise können die Reduzierung von Regulierung und Handelsbarrieren, die Verbesserung der Kommunikationstechnologie, wachsender Wettbewerbsdruck auf einheimischen Märkten und zunehmender Konvergenz der Bedürfnisse von Verbrauchern Triebkräfte für die Globalisierung sein.

Mit Hilfe der PEST kann man weiterhin den unterschiedlichen Einfluss einzelner Triebkräfte auf Unternehmen analysieren. Dabei ist eine Betrachtung historischer Entwicklungen ebenso wichtig wie die Betrachtung künftiger Einflüsse. Ergänzend kann der Einfluss auf das eigene Unternehmen den Auswirkungen auf Wettbewerber gegenübergestellt werden.

Mehr Informationen erhalten Sie im erweiterten Beitrag "Die Pest(le)-Analyse"

 

 

     

Copyright © 2007 Recklies Management Project GmbH
Stand: 22. Februar 2010

Copyright © 2007 Recklies Management Project GmbH
Stand: 13. Dezember 2014

Copyright © 2007 Recklies Management Project GmbH
Stand: 13. Dezember 2014